Greet Helsen, Werke zur Zeit in der Galerie

Acryl auf Leinwand Detaillierte Informationen zu den Arbeiten von Greet Helsen finden Sie in unserer ONLINE-GALERIE Greet Helsen 1962 in Hoogstraten, Belgien Greet Helsen verzichtet in ihrer Arbeit auf Figürlichkeit, um jene elementaren bildgenerierenden Mittel zu erproben, zu untersuchen und nachvollziehbar zu machen. Mit diesem Dreischritt des Versuches, Analysierens und Systematisierens bearbeitet die Künstlerin die … Weiterlesen

Greet Helsen und Andreas Durrer

Ausstellung verlängert bis Samstag, 11. März 2017

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Greet Helsen, 2016

Baumblüten V, 100 x 100 cm, Acryl auf Leinwand

„…Zudem setzt Greet Helsen gezielt Kritzel, Kleckse, Haken oder Sprenkel, die als energetische Vektoren dienen und Vibration erzeugen. Je nach Werkmaterial, ob Tusche, Kohle oder Malfarbe besitzen auch diese Linien unterschiedliche Wesensarten. Krakeelende Striche erinnern an den Flug einer Fliege. Wenn Linien zwischen Farbfeldern mäandern und teils von ihnen verdeckt werden, dann entsteht insgesamt eine sinnliche Erfahrung, die mit 3-D Kino vergleichbar ist. Elemente bewegen sich auf den Betrachter zu, steigen aus der Projek- tionswand heraus. Das Bild der Malerei kommt auf uns zu, es ist nicht mehr nur Objekt der Betrachtung sondern atmet, ist lebendig, breitet sich über die Maloberfläche in alle Richtun- gen aus. Was auf der Leinwand angebracht ist, schafft einen neuen Raum um den Betrach- ter, hüllt ihn ein.“ Auszug aus dem Katalogtext von Susanne Blaser, Kunsthistorikerin, MA.

Andreas Durrer, 2016
Naturstimmung, 100 x 100 cm, Acryl auf Leinwand

“… Dabei geht es bei Andreas Durrer weniger um eine gesehene Natur als vielmehr um die Vision eines inneren Bildes. Der Künstler spricht von einem „Idealbild“, das nicht konkret fassbar, aber immer präsent sei und den schöpferischen Prozess lenke. Die Suche nach diesem Vorbild beginnt mit der Aufhebung des Ursprungszustands der leeren Leinwand. Mit der Setzung des ersten Pinselstrichs wird die ursprüngliche Ganzheit gestört – es ent- steht ein Ungleichgewicht. „In dem Moment, wo ich etwas definiere, begrenze ich“, sagt der Künstler. Jeder malerische Eingriff stellt demnach eine Einschränkung dar, die es im Malpro- zess zu überwinden gilt. Die Bildgenese wird so zu einer Auseinandersetzung mit den selbst gesetzten Begrenzungen. Das innere Bild, übersetzt in eine Bildarchitektur, erscheint als deren Äquivalent auf der Leinwand – der Urzustand der leeren Leinwand wird im Malakt in einen höheren Aggregatszustand versetzt…“

Auszug aus dem Katalogtext von Iris Kretschmar, Kunsthistorikerin MA rücken.

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Greet Helsen und Andreas Durrer

Vernissage Mittwoch 19. August 2015 Greet Helsen 1962* in Hoogstraten, Belgien Die einzelnen Farbfelder in Greet Helsens Malerei sind dicht miteinander verwoben. Trotzdem bleibt ein leichter, freischwebender Ausdruck bestehen. Es wirkt, als wären sämtliche Elemente des Bildes gerade in die Luft geworfen worden. Aufwärts, abwärts, seitwärts sich bewegend und sich überlappend. Ein weiteres auffälliges Merkmal ist, … Weiterlesen