Rolf Hegetusch und Yeunhi Kim

Die Ausstellung dauert vom 16. Januar bis 13. Februar 2015

Vernissage: Samstag 16. Januar 2015 von 12 bis 16 Uhr

 

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 Yeunhi Kim, München (1955* Seoul)

„Durch den bewussten Verzicht auf die detaillierte Farbnuance, richtet sich der Fokus auf die betrachtende Natur“

Die Beschäftigung mit „Natur“ ist immer Subjektiv. So geht es mir um die dem Blick im Alltag verborgenen Schönheiten der vergänglichen, jedoch sich ewig erneuernden Natur. Im Detail sind es die Kräfte die alles hervorbringen was uns umgibt: Wasser, Erde, Luft, das Wachstum… und nicht zuletzt die Verbundenheit zum Menschen, als Teil eines ganzen eine Sehnsucht nach dem verlorenen Paradies. Und dann möchte ich meine Arbeiten in ihrer Erscheinung als Gegenstück sehen zu einer sich selbst vernichtenden Konsumgesellschaft, in welcher die Massstäblichkeit verloren gegangen ist. Also Schlichtheit als Kraft gegen vermeintliche Vielfalt.

Yeunhi Kim arbeitet mit Reispapierarten unterschiedlicher Transparenz und Dicke. Über den Holzkasten, welcher der Bildkomposition als Grund dient, legt und fixiert die Künstlerin abwechselnd selbst einpigmentierte und weisse Papiere.

Rolf Hegetusch, München (1948* Münsing, Bayern)

Hegetusch hat ein meditatives Verhältnis zur Farbe, steht in einem fortwährenden Dialog mit ihr, erforscht ihre Unerschöpflichkeit indem er seine Bilder zu Fenstern macht, durch die hindurch wir der Farbe in ihrem augenblicklichen und deshalb höchst fragilen Zustand begegnen dürfen. Draussen vor der Tür unserer Alltagswahrnehmung erleben wir durch das Medium „Hegetusch“, was uns Farbe sagen kann, was sie an Feinheit und Differenziertheit allem plakativ groben Auftritt entgegen zu setzen imstande ist.

Auszug aus dem Kataloges, (Prof. Dr. Bathelt)